
Jetzt geht es um olympische Ehren
SPORTS | 19.12.2011 - 19:40:16
In acht von zehn Klassen haben zwölf deutsche Segler ihren Fahrschein zu den Olympischen Spielen 2012 gelöst. Außer den Tickets gab es bei der WM in Perth für die Starboote aber auch noch ein Vize-Weltmeistertitel.
Mit einem dritten Platz im Finalrennen sicherten sich Robert Stanjek und Frithjof Kleen (beide NRV) die Olympiaqualifikation für die kommenden Sommerspiele und krönten außerdem ihre starke WM-Leistung mit einer Silbermedaille, übrigens der einzige Podiumsplatz der deutschen Segler bei der WM in Down Under. „Wir sind in Australien eine klasse Woche gesegelt, in der alles zusammengepasst hat“, meinte Kleen, „die Olympiatickets sind das Wichtigste und WM-Silber noch eini-Tüpfelchen oben drauf“.
Simon Grotelüschen hatte am Wochenende ebenfalls durchaus Medaillenchancen, doch landete er zum Schluss auf dem undankbaren vierten Platz unter den Laserseglern. So bleibt ihm jetzt Olympia. Vielleicht klappt es da mit einem Platz auf dem Podest und der dazu passenden begehrten Medaille.
Das gleiche Ziel hat auch die Kieler 49er-Crew mit Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann, die als WM-13. ihren Vorsprung in der nationalen Olympiaqualifikation für die Regatten im olympischen Segelrevier in Weymouth souverän verteidigten.
Wesentlich enger war es dagegen bei den 470er-Frauen. Nach den harten Kämpfen, die Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher ihrer nationalen, in Perth anfangs vorne liegenden Konkurrenz Tina Lutz und Susann Beucke lieferte, halten sie (Kadelbach/Belcher) ihren Freifahrtschein nach England in der Hand. In Perth landeten sie auf dem 28. Patz. Lutz und Beucke wurden in Australien zwar 20., verloren aber die Ausscheidung mit einem einzigen Zähler Rückstand. Allerdings waren auch sie es, die während der WM den Nationenstartplatz für Olympia sicherten, nur eben nicht für sich selbst.
Außerdem bei Olympia dabei sind Franzska Goltz im Laser Radial, die Surfer Moana Delle und Toni Wilhelm (RS:X-Klasse Fraune und Männer), die 470er-Männer Ferdinand Gerz und Patrick Follmann sowie das 49er Team Tobias Schadewaldt mit Hannes Baumann.
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